Die kleine, gemütliche Kirche wurde zwischen 1764 bis 1769 erbaut. Ein achteckiger Grundriss prägt das Gebäude von innen und außen. Nach allen Seiten gerichtete Fenster sorgen für ein helles Innere. Hinzu kommt eine eindrucksvolle Akustik, so dass vor allem musikalische Gottesdienste wie Taize-Gebete, das Offene Singen, aber auch Konzerte viele Menschen zum Zuhören und Mitfeiern einladen.
Bild: Mathilde Künkel
Bild: Frank W. Rudolph
Bild: Mathilde Künkel
Die größte Kirche im Breidenbacher Grund wurde Mitte des 13. Jahrhunderts erbaut und ist durch eine sehr interessante Architektur geprägt. Ein Merkmal des Gebäudes sind aber auch die krummen Wände: Der schiefe Kirchturm wurde zum Markenzeichen der Kommune Breidenbach und auch der Kirchgarten lädt zum Verweilen ein. Verschiedene Gemälde runden den Innenraum ab.
Bild: Mathilde Künkel
Bild: Leo Henkel
Bild: Frank W. Rudolph
Das Gemeindezentrum in Breidenstein wurde 1959 im Beisein von Kirchenpräsident Martin Niemöller eingeweiht. Es vereint Kirche, Gemeinderäume und Pfarrhaus. Seit 1968 gehört auch ein Glockenträger dazu. Der als Quersaal angelegte Kirchraum erhielt 2009 seine heutige Gestaltung.
Ein Wandmosaik über dem Altar und Bergkristalle an Taufstein, Kreuz und Ambo setzen besondere Akzente. Im Licht erinnern die Kristalle an Christus und die Hoffnung auf Auferstehung.
Eine Verbindung zur alten Kapelle von 1592 schaffen die Gemälde von Georg Ernst Justus Kaiser: Die Bilder aus dem Jahr 1792 zeigen biblische Gestalten und haben im heutigen Kirchenraum einen neuen Platz gefunden.
Bild: Fotoarchiv der KG
Bild: Frank W. Rudolph
Bild: Mathilde Künkel
Die helle Kirche aus 1928 ist von blauen und roten Farben geprägt. Das Gebäude ist eher klein und minimalistisch, aber dafür anders als die Breidenbacher Kirche sehr gut einsehbar. Ein Ort, an dem man sich wohlfühlt – aufgrund der Lage neben dem Friedhof auch bei Trauerfeiern.
Bild: Mathilde Künkel
Bild: Frank W. Rudolph
Bild: Mathilde Künkel
Die jüngste Kirche des ehemaligen Kirchspiels Oberdieten steht in Niederdieten. Sie wurde 1949 eingeweiht. Viele Menschen aus dem Ort halfen damals tatkräftig beim Bau der Kirche mit. An gleicher Stelle stand eine baufällig und zu klein gewordene Kirche, die im Juni 1948 abgerissen wurde. Der Grundstein zur heutigen Kirche wurde am 2. Juli 1948 gelegt.
Die Inneneinrichtung ist ganz aus Lärchenholz gefertigt und sorgt so für eine einladende Atmosphäre.
Bild: Mathilde Künkel
Bild: Frank W. Rudolph
Von außen einfarbig, von innen bunt und farbenfroh, so kann man die Oberdietener Kirche beschreiben.
Am 4. September 1879 wurde die 1878 aus Diabas (Grünstein) errichtete Kirche eingeweiht und ersetze ein baufällig gewordenes Kirchengebäude, das an der Stelle des heutigen Dorfgemeinschaftshauses stand.
Die farbenfrohe Innengestaltung in aufeinander abgestimmten Blau-, Grün- und Rot-Tönen, die Sakristei mit sanitären Anlagen und vor allem der 2026 eingebaute „Elternkindraum“ im Kirchenschiff sorgen dafür, dass sich hier jeder wohlfühlen kann. Auch von der Straße hört man nicht viel, da die dicken Außenwände Ruhe und Schutz bieten.
Bild: Mathilde Künkel
Bild: Frank W. Rudolph
Bild: Katharina Grebe
Bild: Katharina Grebe
Die Kirche wurde um 1680 erbaut. Da sich die Kirche in einem schlechten Zustand befand und nicht mehr genutzt werden konnte, wurde 1971 mit Mitteln der Landeskirche ihre Wiederherstellung in Angriff genommen. Weil der Innenraum sehr niedrig war, wurde die ganze Kirche um 60 Zentimeter angehoben. Die ursprüngliche Bemalung wurde freigelegt und von Kirchenmaler Velte aus Trautheim sorgfältig restauriert.
Die letzte Restaurierung fand 2017 unter Pfarrerin Tatjana Frenzel statt. Sie wurde notwendig, weil das Dach immer mehr undichte Stellen aufwies und viele Balken und Gefache schadhaft waren. Bei den Arbeiten wurde auch ein Originalgefache entdeckt. Deshalb erstrahlt die Kirche heute wieder in ihren ursprünglichen Farben.
Sie ist außen wie innen ein kleines Juwel.
Bild: Mathilde Künkel
Bild: Frank W. Rudolph
Bild: Mathilde Künkel
Nach einem Dorfbrand im Jahr 1885, der die alte Kirche zerstörte, entstand 1902/03 die heutige Kirche in Wiesenbach. Kirchbaumeister Ludwig Hoffmann entwarf sie in neugotischen Formen. Eine Besonderheit hierbei ist der quadratische Turm mit Zeltdach und aufgesetztem Dachreiter.
Vom dunkleren Kirchenschiff führt der Weg zum hellen Chorraum mit Altar und Kreuz – ein Bild für den Weg ins Licht und die Hoffnung auf Auferstehung. Die farbigen Fenster zeigen die Geburt Christi sowie eine Abendmahlsdarstellung mit den Feuerzungen des Heiligen Geistes.
Das Seitenschiff wurde später als Gemeinderaum abgetrennt. Gerahmte Baupläne erinnern bis heute an die Entstehung der Kirche in dem erstmals 1232 erwähnten Dorf.
Bild: Mathilde Künkel
Bild: Frank W. Rudolph
Bild: Mathilde Künkel
Die Kirche in Wolzhausen verbindet mittelalterliche Wurzeln mit späteren Veränderungen: Ihre heutige Gestalt erhielt sie beim Umbau 1780/81 durch Conrad Ludwig Walter.
Den Innenraum prägen eine dreiseitige Empore sowie die mit Ornamenten bemalte Chordecke und Kanzel. Ein besonderer Blickfang ist das moderne Chorfenster: Zwischen roten und blauen Farbtönen leuchtet ein weißes Kreuz – ein Zeichen für Jesus Christus als Licht der Welt und die Hoffnung auf Auferstehung.
In dem neuen Altarkreuz aus Messing, das 2025 angeschaffft wurde, wiederholen sich die Farben. So erinnert uns schon der Altarraum an Gottes Liebe.
Bild: Mathilde Künkel
Bild: Frank W. Rudolph
Bild: Mathilde Künkel